Eigenblut-Therapie                                                         ©  kinderpraxis-juelich  (Mrz-04)

    Unser Kinder- und Jugendarzt Valeri Ehrlich informiert Sie hier über die homöopathische Eigenbluttherapie:

Diese homöopathische Behandlungsmethode soll eine ausgleichende Wirkung auf das Immunsystem entwickeln. Bei allergischen Krankheiten z.B. dämpft sie überschießende Abwehrreaktionen, während sie ein zu träges Abwehrsystem eher anregt. Die Behandlung hat keine Sofortwirkung, sondern es bedarf einiger Wochen bis zu ihrer langfristig stabilisierenden Wirkung.

Einsatzgebiete der Eigenbluttherapie

Prinzip der Eigenbluttherapie

Bei der Eigenblutbehandlung wird entnommenes Venenblut direkt oder aufbereitet in die Muskulatur oder unter die Haut gespritzt. Diese Methode folgt einem alten Grundsatz, nachdem schwache Reize, die Selbstheilungskräfte des Körpers am besten anregen. - Unser Blut ist nicht nur Sauerstoff und Nährstofftransporteur. Es versorgt den gesamten Organismus mit wichtigen Informationen. Zudem erkennen und bekämpfen die weißen Blutkörperchen Krankheitserreger. - Das eigene, in den Muskel oder die Haut, injizierte Blut wird zunächst als Fremdkörper angesehen. Die genauen Wirkmechanismen dieses Prozesses sind aber wissenschaftlich immer noch nicht vollständig geklärt.

Technik der Eigenbluttherapie

man kann Eigenblut auf zwei Arten anwenden

Injektion in den Muskel:
Es wird eine kleine Menge Blut (0,5 – 2 ml) aus der Vene entnommen. Meistens wird dem Blut anschließend ein homöopathisches oder pflanzliches Medikament, das die gewünschte Wirkung unterstützt, zugemischt und anschließend in den Gesäßmuskel zurückinjiziert. Erforderlich ist in den meisten Fällen eine Serie von zehn Injektionen, die zweimal wöchentlich verabreicht werden.

Homöopathische Zubereitung:
Es wird ein Tropfen Venenblut mit Alkohol im Verhältnis 1 : 100 vermischt und verschüttelt ( = C1 ). Anschließend wird es auf C 6 potenziert. In dieser Form kann es über längere Zeit regelmäßig tropfenweise eingenommen werden. Die Therapie mit homöopathischem Eigenblut bewährt sich bei Kleinkindern und Menschen, die Angst vor Injektionen haben. Die Eigenbluttherapie ist mit jeder anderen naturheilkundlichen Behandlung kombinierbar.
 

Wenn Sie den Versuch mit einer Eigenbluttherapie bei sich oder Ihrem Kind machen möchten, sprechen Sie bitte mit unserem Kinderarztkollegen, Herrn Valeri Ehrlich...
 

interessante Literatur zur Homöopathie:

Christoph Trapp:
Homöopathie besser verstehen
Haug Verlag, 2003
ISBN 3-8304-2096-X
Preis 19,95 Euro

Dr. Markus Wiesenauer, Annette Boes:
Homöopathie für die ganze Familie
Hirzel-Verlag, 2000
ISBN 3-7776-0981-1
Preis 19,90 Euro

Karin Haschenburger, Frederike Stratmann:
Weisse Kügelchen
Klassische Homöopathie - eine kurze Einführung
Vivanta-Verlag Köln 2002
Preis 8,90 Euro

Informationsmaterial sind auch hier erhältlich:
Deutsche Homöopathie-Union (DHU)
Postfach 41 02 80
76202 Karlsruhe
Literaturservice:
Tel.: 07 21 / 409 31 81
Internet: http://www.dhu.de/
 
 
weitere Adressen:
 
Dr. Sigrid Kruse
Klinikum der Universität München
Kinderklinik und Poliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital
Lindwurmstraße 4
80337 München
Tel.: 0 89 / 51 60-77 24
Fax: 0 89 / 51 60-21 51
E-Mail: kruse@kk-i.med.uni-muenchen.de
Internet: http://www.kindhom.de


Prof. Wolfgang G. Süß
Universität Leipzig; Institut für Pharmazie
Schönauer Straße 160
04207 Leipzig
Tel.: 03 41 / 4 22 97 47
Fax: 03 41 / 4 12 30 07


Prof. Dr. Stefan N. Willich
Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Mitte
Luisenstraße 57
10117 Berlin
Tel.: 0 30 / 4 50 52 90 02
Fax: 0 30 / 4 50 52 99 02
E-Mail: sozmed-epi@charite.de
Internet: http://www.charite.de/


Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V. (DZVhÄ)
Am Hofgarten 5
53113 Bonn
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Fax: 02 28 / 2 42 53 31
E-Mail: infodzvhae@aol.com
Internet: http://www.dzvhae.de
 

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zuletzt aktualisiert am 10.03.2004 (VE)